Die ersten KulturScoutsDIGITAL Besuche fanden statt:
"Ein Highlight in Coronazeiten!"

veröffentlicht am 01. April 2021

In den vergangenen Wochen haben die ersten DIGITALEN KulturScouts Besuche stattgefunden. Die Schüler*innen und Lehrer*innen haben sich durch die immer noch andauernde Corona-Pandemie nicht aufhalten lassen, kulturelle Bildung zu erfahren und verschiedene KulturOrte kennenzulernen:

Anfang Februar besuchte die KulturScouts Klasse der Realschule Vogelsang aus Solingen die digitale Veranstaltung "Süßes Cromford - Entschlüsselt das Geheimnis um Sophies rätselhaften Brief" des LVR-Industriemuseum Textilfabrik Cromford:

Bei diesem KulturScouts Ausflug haben die jungen KulturScouts die Möglichkeit einen alten, geheimnisvollen Brief zu entschlüsseln, auf diesem Weg alte Schriften zu entziffern und ebenso selbst mit Feder und Tinte zu schreiben und der alten Familie Brügelmann auf diesen Brief zu antworten.
Mithilfe eines zuvor zugesandten Materialpakets, einer Videobotschaft, Gruppendiskussionen, Fotos und Schreibübungen mit Federn und Tinte begeben sich die Schüler*innen auf eine spannende Entdeckungstour durch vergangende Zeiten.
Herr Glet, der Lehrer der KulturScouts Klasse, berichtet uns: „Die Kinder durften die Umschläge erst in unserer Konferenz öffnen, was sie am Freitag auch neugierig und voll Vorfreude taten.“ Sowie: „Der Film über das Museum machte die Klasse sehr neugierig und der Wunsch, es zu besuchen wurde in der Nachbesprechung seitens der Klasse noch einmal explizit geäußert. Die Schreibübungen motivierten die Klasse ungemein, es wurden immer wieder Blätter mit Ergebnissen in die Kamera gehalten und gelacht.“

„Die Kinder waren sehr stolz über das Erreichte und gaben überaus positive Rückmeldungen“ berichtete Herr Glet als abschließendes Fazit. „Alle hatten sehr viel Freude an diesem Erlebnis."

"Ein Highlight in Coronazeiten!" fügte die KulturScouts Klasse hinzu!

Copyright: Realschule Vogelsang_Jörn_Glet
Copyright: Realschule Vogelsang_Jörn_Glet
Copyright: LVR-Industriemuseum Textilfabrik Cromford

Am 17. Februar 2021 war es endlich so weit, die TOB-Sekundarschule Wiehl nahm das Angebot: "Cartooning for future" des Zentrums für verfolgte Künste wahr und berichtete uns von ihren Erfahrungen:

Die Corona-Pandemie hält uns alle oft genug in Atem aber dies hinderte die Klasse 10d aus Wiehl nicht ihrer Kreativität freien lauf zu lassen und aus ihrer alltäglichen Situation mit Covid-19, dem Homeschooling, den Alltagsmasken oder auch aus den Diskussionen über den Impfstoff ihre Kreativität zu schöpfen und ihre Gefühle aufs Papier zu bringen!
Die KulturScouts hatten an diesem Tag die Möglichkeit Cartoons und Comics selber zu erstellen und dabei durch verschiedene Comics, einem Live-Vortrag einer Mitarbeiterin des KulturOrts und einem Film mehr über Karikaturen, Cartoons und über den KulturOrt selbst zu erfahren. „Man konnte besonders sehen, wie oft uns Symbole, Cartoons oder Karikaturen im Leben begegnen.“ lautete das abschließende Fazit der Schüler*innen. Auch das digitale Format per Videokonferenz und Film wurde positiv aufgenommen. Nach alle den Informationen konnten die KulturScouts selbst aktiv werden und ihre eigenen Cartoons und Karikaturen erstellen. Die einzige Vorgabe war ein gemeinsames Thema, das aktuell wichtig ist in der Gesellschaft und den Medien. Wie könnte es anders sein: bei den Cartoons der jungen Scouts stand das Corona-Virus als Protagonist im Zentrum. So konnten die neu erlernten Inhalte über Cartoons und Comics direkt mit einem alltäglichen Thema verbunden werden. Auch die Lehrerin Frau Eucken ist sich sicher: „Die Veranstaltung war eine willkommene Abwechslung für die Schülerinnen und Schüler“.
Weitere Rückmeldungen der Schüler*innen hießen: „Es war sehr interessant und man hat viel über Cartoons und Karikaturen erfahren. Gut war auch, dass erklärt wurde, was Cartoons und Karikaturen sind und dass wir selbst etwas zeichnen sollten.“ Sowie „Der Film zu der Familie Kishka war auch sehr spannend und interessant.“

Die KulturScouts haben das Angebot: "Cartooning for future" des Zentrums für verfolgte Künste wahrgenommen.

Copyright: Zentrum für verfolgte Künste

Die KulturScouts der Nelson-Mandela-Gesamtschule aus Bergisch Gladbach holten sich das Westdeutsche Tourneetheater in Remscheid ins digitale Klassenzimmer. Sie erlebten das Angebot „Der Sandmann: Ein Stück von E.T.A. Hoffmann".

Das Westdeutsche Tourneetheater in Remscheid bietet den Schüler*innen trotz coronabedingter Distanz eine spannende Möglichkeit Theater zu erleben. Gemeinsam über Teams hatten die Jugendlichen die Möglichkeit das Theaterstück anzusehen, anschließend im Plenum die ersten Eindrücke zur Inszenierung zu sammeln und sich in der abschließenden Nachbesprechung mit dem Regisseur Thomas Ritzinger via Zoom auszutauschen. In diesem Austausch hatte alle Schüler*innen die Möglichkeit ihre Fragen zum Stück zu äußern und Herr Ritzinger beantwortet diese gerne!

Ebenso konnte die Schüler*innen selber kreativ werden und zu einem Bildimpuls eine eigene Geschichte kreiren, einmal selber Regiseur*innen werden! Lehrerin Frau Moser berichtete uns: "Die Endprodukte waren so individuell wie die Jugendlichen selbst. Geschichten über Dracula, die Liebesgeschichte eines Maskenballs und Kriminalfälle wurden anhand von Tagebucheinträgen, Polizeiberichten, Gedichten und Kurzgeschichten verfasst."

Copyright: Nelson-Mandela-Gesamtschule
Copyright: Nelson-Mandela-Gesamtschule
Copyright: Nelson-Mandela-Gesamtschule
Copyright: Nelson-Mandela-Gesamtschule

„Das war sooooooooooooo mega gut – ich will es mir immer und immer wieder anschauen!“ berichtet ein Schüler der Nelson-Mandela-Gesamtschule. Die Lehrerin der KulturScouts Klasse, Frau Moser, schilderte uns ebenso: „Auch viele Mädchen waren begeistert vom „Sandmann“ – „Der sah einfach zu gut aus. Kein Wunder, dass Nathanael ihm verfallen war.“

Copyright: Westdeutsches_Tourneetheater_Remscheid
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