Zentrum für verfolgte Künste

Das Zentrum für verfolgte Künste befasst sich im Kern mit den Biografien verfolgter Künstler*innen zwischen 1914 und 1989 und bietet so einen persönlichen Zugang zu den politischen und gesellschaftlichen Ereignissen. Gezeigt werden die Werke großer, in Vergessenheit geratener, Maler, Bildhauer und Literaten.
Als ein Aufklärungs- und Entdeckungsmuseum lädt es ein auf Spurensuche mutiger Künstler, wie Oscar Zügel, der kein Blatt vor den Mund nahm, zu gehen und die Kunst starker Frauen, wie Milly Steger, die „Löwen und Panter in Stein“ schlug, wiederzuentdecken.

Mechanismen der Verfolgung und Ausgrenzung werden anhand von Biografien und künstlerischem Schaffen reflektiert und Überlebensstrategien verfolgter und geflohener Menschen da gestellt.
Gleichzeitig werden in den Sonderausstellungen u.a. zeitgenössische Positionen, die Themen wie die eigene Unterdrückung und Erinnerungskultur behandeln, gezeigt.

Kontakt und Buchung
Catharina Nielsen
0212/ 2581410
nielsen@verfolgte-kuenste.de

Wuppertaler Str.160
42653 Solingen
www.verfolgte-kuenste.com

Copyright: Birte Fritsch
Copyright: Birte Fritsch

Cartooning for Future

Jahrgangsstufe 5 bis 10 • Dauer 2,5
Kernkompetenzen: kritisches Denken und Rezeptionsfähigkeit, zeitgeschichtliches Verständnis, künstlerisch-ästhetische Kompetenz

Kunst-DuGDeutsch-SprachenGesellschaftslehreGeschichte

Greta Thunberg zeigt es: Gerade junge Menschen können die Welt verändern, Denkanstöße geben, auf Themen aufmerksam machen, die ihnen am Herzen liegen. Schon immer versuchten Künstler*innen durch ihre Werke auf Missstände aufmerksam zu machen. Ein beliebtes Medium dazu waren Karikaturen und Cartoons. Sie waren schnell, topaktuell und häufig überzeitlich zugleich, konnten sowohl kritisieren, als auch ins Lächerliche ziehen, denn:
„Alles worüber man lacht, verliert an Gewicht.“

Jedoch wurden diese Künstler*innen häufig verfolgt, ihre Meinungsfreiheit beschränkt und selbst heute wird ihre Kritik mancherorts geahndet. Denn gerade heute, in unserer mediengeprägten Welt, können Cartoons ein starkes Mittel zum Ausdruck unbequemer Themen sein.

  • Gemeinsam werden wir uns die Sammlung anschauen und Themen wie Medien, Fake News, Werbung u.ä. besprechen. Die große Sammlung des Zentrums für verfolgte Künste zeigt Karikaturen aus aller Welt mit unterschiedlichen Themen, Stilmitteln und Witz, der keine Sprache braucht, um überall verstanden zu werden.
  • Im Anschluss heißt es: Ran an die Stifte – wir machen selbst Cartoons!
Copyright: Zentrum für verfolgte Künste
Copyright: Zentrum für verfolgte Künste

Was kann ein Paar Schuhe erzählen?
Tanz Und Performance-Kunst Entdecken

Jahrgangsstufe 8 bis 10 • Dauer 3-4 Stunden
Kernkompetenzen: Urteils- und Reflexionskompetenz (politische/gesellschaftliche Strukturen verstehen), Darstellungskompetenz; Bewegungskoordination

Kunst-DuGDeutsch-SprachenMusikGeschichteSport

Wer hat schon einmal von Kurt Jooss und seinem „Grünen Tisch“ gehört? Oder von Jula Isenburger und Oda Schottmüller?
Zusammen eignen wir uns die Biografien dieser und anderer in Vergessenheit geratener Bewegungs- Künstler*innen an und nähern uns dem Bereich der Performance Kunst. Was ist überhaupt Performance Kunst? Und wie kann man Geschichten allein mit seinem Körper darstellen? Das Warten, die Flucht, Vertreibung und Angst? Aber auch Neuanfang oder Liebe?
Zunächst werden wir einige Werke aus diesem Bereich sichten. So schuf Kurt Jooss mit seinem Werk einen expressionistischen Ausdruckstanz der 1932 uraufgeführt, die Debatte über Krieg und Frieden darstellt. In kleineren Übungen werden wir das Darstellen einüben – aber keine Angst, man muss nicht tanzen können - um schließlich zu einer eigenen Performance zu gelangen.

Copyright: Zentrum für verfolgte Künste/ Catharina Nielsen
Copyright: Zentrum für verfolgte Künste / Catharina Nielsen
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