Zentrum für verfolgte Künste

Das Zentrum für verfolgte Künste ist ein Entdeckungsmuseum und widmet sich ausschließlich Künstler*innen, deren Entfaltungsmöglichkeiten
und Werke durch die Diktaturen des letzten Jahrhunderts und totalitäre Regime bis in die Gegenwart hinein blockiert, verhindert oder
vernichtet wurden. Es ist ein gattungsübergreifendes Museum und erzählt in seiner Kunst- und Literatursammlung von verschollenen, verlorenen, kaum berücksichtigten Kunstwerken, Geschichten und Schicksalen, die es zu entdecken gilt. Mechanismen der Verfolgung und Ausgrenzung werden anhand von Biografien und künstlerischem Schaffen reflektiert und Überlebensstrategien verfolgter und
geflohener Menschen dargestellt. Gleichzeitig werden in den Sonderausstellungen u.a. zeitgenössische Positionen gezeigt,
die Themen wie die eigene Unterdrückung sowie Erinnerungskultur behandeln.


Kontakt und Buchung
Alexandra Peter
0212/ 2581410
peter@verfolgte-kuenste.de

Adresse
Wuppertaler Str.160
42653 Solingen
www.verfolgte-kuenste.com

Copyright: Birte Fritsch
Copyright: Birte Fritsch

Cartooning for Future

Jahrgangsstufe 5 bis 10 • Dauer 2,5
Kernkompetenzen: kritisches Denken und Rezeptionsfähigkeit, zeitgeschichtliches Verständnis, künstlerisch-ästhetische Kompetenz

Kunst-DuGDeutsch-SprachenGesellschaftslehreGeschichte

Dieses Angebot ist ANALOG und DIGITAL buchbar.

Ein Funktion der engagierten Kunst war schon immer, durch künstlerischen Ausdruck auf Missstände aufmerksam zu machen. Ein beliebtes Medium dazu waren Karikaturen und Cartoons. Als schnelles künstlerisches Medium waren sie topaktuell, aber zugleich meist überzeitlich, konnten sowohl kritisieren, als auch ins Lächerliche ziehen, denn: „Alles worüber man
lacht, verliert an Gewicht.“ Jedoch wurden diese Künstler*innen häufig verfolgt, ihre Meinungsfreiheit beschränkt und selbst
heute wird ihre Kritik mancherorts geahndet. Denn gerade heute, in unserer mediengeprägten Welt, können Cartoons ein starkes Mittel zum Ausdruck unbequemer Themen sein. Gemeinsam gehen wir den Unterschieden zwischen Karikaturen, Comics und Cartoons nach, werden Themen wie Medien, Fake News, Werbung u.ä. besprechen und schauen uns die große Sammlung
des Zentrumsfür verfolgte Künste an. Diese zeigt Karikaturen aus aller Welt mit verschiedenen
Themen, Stilmitteln und Witz, der keine Sprache braucht, um überall verstanden zu werden –auch von uns.

Danach heißt es: Ran an Stift und Papier – wir probieren uns an eigenen Cartoons!


Digitales Angebot

Methoden & Inhalte:

  • Cartoon lesen
  • Podcast hören
  • Cartoons, Comics, Karikaturen selbst zeichnen über Zoom / Jitsi

Material & Materialpaket:
Materialpaket ist nicht vorgesehen. Folgende Materialien weredn benötigt

  • Stifte
  • Papier

Live-Moment & Terminvereinbarung

  • Terminvereinbarung notwendig
  • Comics werden gemeinsam mit der Kulturvermittlerin via Zoom oder Jitsi gezeichnet

Zu diesem Angebot gibt es folgende Bericht:

Die ersten KulturScoutsDIGITAL Besuche fanden statt: "Ein Highlight in Coronazeiten!"


Copyright: Zentrum für verfolgte Künste
Copyright: Zentrum für verfolgte Künste

Ich bin dagegen!
Die Kunst des Widerstands und ihre künstlerischen Strategien

Jahrgangsstufe 8 bis 10 • Dauer 2,5 Stunden
Kernkompetenzen:Urteils-(kritisches Denken) und Reflexionskompetenz, zeitgeschichtliches
Verständnis, künstlerisch-ästhetische Kompetenz, Sozial-und Selbstkompetenz

GeschichteKunst-DuGDeutsch-SprachenPhilosophie-Religionslehre

Die eigene Meinung frei in Wort, Bild und Schrift zu äußern ist heute in Deutschland ein Recht, das fest im Grundgesetz verankert ist. Nicht so unter der nationalsozialistischen Diktatur. Nicht konforme Künstler*innen, die sich kritisch dem Regime gegenüber äußerten, wurden von den Nationalsozialisten öffentlich diffamiert, ausgegrenzt und verfolgt. Um die totale Kontrolle über Wort, Bild
und Schrift zu erhalten, wurde im September 1933 die Reichskulturkammer gegründet. Nichtsdestotrotz gab es Künstler*innen, die es wagten, sich gegen das nationalsozialistische Regime aufzulehnen.
Das Zentrum für verfolgte Künste präsentiert Werke von Künstler*innen, die aktiv oder im Geheimen Widerstand leisteten. Gemeinsam mit den Schüler*innen begegnen wir diesen Werken und überlegen, wie künstlerische Strategien des Widerstands aussahen. Darüber hinaus bietet das Thema Anlass zur Diskussion über unsere Gegenwart beziehungsweise inwiefern und mit welchen Mitteln man heute aktiv Haltung einnehmen kann. An Hand verschiedener Methoden können die Schüler*innen selbst Position beziehen und im Anschluss ihre freie Meinung künstlerisch umsetzen.

Foto: Zentrum für verfolgte Künste / Hans Grundig, Abendlied, 1938
© 2021 – KULTURSCOUTS BERGISCHES LAND
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