Kunstmuseum Solingen

Das Kunstmuseum Solingen ist im denkmalgeschützten ehemaligen Gräfrather Rathaus untergebracht. Hinter der historischen Fassade finden viele attraktive Angebote für Kinder und Jugendliche statt. Die städtische Kunstsammlung bietet vielfältige Möglichkeiten, die spannende Welt der Kunstgeschichte zu erleben. Unter Anleitung erfahrener Museumspädagogen kann man im Klassenverband in vergangene Epochen eintauchen und so etwas über frühere Zeiten lernen. Oder wir folgen den Künstlern auf Reisen in ferne Landschaften und erforschen die verschiedenen Darstellungsmöglichkeiten der Natur. Die Ausstellungen zur Gegenwartskunst weisen in die Welt von Morgen. Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Videos warten darauf, entdeckt zu werden. Wir betrachten die Originale der alten Meister ebenso wie die Werke der jungen Künstler. Inspiriert von der Kunst im Museum setzen wir eigene Ideen in Bilder um. Im Museumsatelier erproben wir unterschiedliche künstlerische Techniken und Verfahren. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Das Programm erfolgt angepasst an die Bedürfnisse der unterschiedlichen Jahrgangsstufen.

Umsetzungskonzept während Corona-Maßnahmen:
Eine Schulklasse bis zu 30 Personen wird in zwei Gruppen geteilt und kann zeitversetzt (á 1.5 Stunden) ein Angebot wahrnehmen. Das Museum steht mit Tipps für die Wartezeit der 2. Gruppe in Solingen gerne beratend zur Verfügung. Bis zu zwei Begleitpersonen sind im Museum erlaubt. In allen Räumen des Museum besteht generelle Maskenpflicht.

Kontakt und Buchung
Gisela Elbracht-Iglhaut
0212 258 14 17
info@kunstmuseum-solingen.de

Adresse
Kunstmuseum Solingen
Wuppertaler Straße 160
42653 Solingen
www.kunstmuseum-solingen.de

Copyright: Thomas Hendrich
Copyright: Thomas Hendrich

Stadt - Land - Fluss
Landschaftsmalerei

Jahrgangsstufe 5 bis 10 • Dauer 2 Stunden
Kernkompetenzen:
künstlerisch-ästhetische und handlungsbezogene Kompetenzen, Sensibilisierung der Wahrnehmung, Förderung der Sprachkompetenz

Kunst-DuGDeutsch-SprachenGesellschaftslehreGeschichte

Seit vielen Jahrhunderten setzen sich Künstler*innen mit der Darstellung von Landschaft auseinander und thematisieren sie als zentrales Motiv in ihren Bildern. Mit der Staffelei saßen die Maler*innen mitten in der Natur und studierten Wald und Wiese, Berge und Hügel, Seen und Flüsse, das Meer und den Himmel. Im Atelier entstanden seit dem 20. Jahrhundert abstrakte Landschaften, die nicht die Wirklichkeit abbilden und sich an keinem geografischen Vorbild orientieren. Wir betrachten Landschaftsmalereien verschiedener Epochen und vergleichen sie miteinander. Wir gehen der Frage nach, was uns Landschaft im 21. Jahrhundert bedeutet. In Zeiten des Klimawandels betrachtet die Generation „Fridays for Future“ das Thema aus einem ganz neuen Blickwinkel. Im Atelier malen die Schüler*innen unter fachlicher Anleitung der Museumspädagoginnen eigene Landschaftsbilder. Die Auswahl der vorgestellten Bilder und die anschließend angewandte Maltechnik im Atelier richten sich nach der Jahrgangsstufe. Die Führungen werden altersgerecht angeboten. Die Vermittlung findet vor den Originalen im Museum statt und bezieht die Schüler*innen aktiv ein..

Umsetzungskonzept während Corona-Maßnahmen:
Eine Schulklasse bis zu 30 Personen wird in zwei Gruppen geteilt und kann zeitversetzt (á 1.5 Stunden) ein Angebot wahrnehmen. Das Museum steht mit Tipps für die Wartezeit der 2. Gruppe in Solingen gerne beratend zur Verfügung. Bis zu zwei Begleitpersonen sind im Museum erlaubt. In allen Räumen des Museum besteht generelle Maskenpflicht.

Copyright: Albert Bierstadt, Romantische Canyonlandschaft, um 1860 / Foto Christian Beier

Porträt – Ich, Du, Er, Sie, Wir
Vom Repräsentativen Herrscherporträt Zum Selfie

Jahrgangsstufe 5 bis 10 • Dauer 2 Stunden
Kernkompetenzen:
künstlerisch-ästhetische und handlungsbezogene Kompetenzen, Sensibilisierung der Wahrnehmung, Förderung der Sprachkompetenz

Kunst-DuGDeutsch-SprachenGesellschaftslehreGeschichte

Dieses Angebot kann DIGITAL und ANALOG gebucht werden!

Die Bildgattung Porträt gilt in der Kunstgeschichte als die wichtigste Art, Menschen künstlerisch zu erfassen. Die Porträtmalerei unterscheidet verschiedene Funktionen: Diese reichen vom Auftragsporträt für Einzelpersonen oder Gruppendarstellungen über das Erfassen typischer physiognomischer Merkmale bis zum psychologischen Ergründen der eigenen Persönlichkeit. Die Darstellung unterschiedlicher Charaktere und verschiedener Gemütszustände von Individuen ist in der heutigen Zeit auch im Alltag präsent: Selfies bieten vielfältige Möglichkeiten der Selbstinszenierung, die wir im Museum weiterentwickeln. Im Museum setzen wir uns mit allen Formen des Porträts auseinander und schlagen den Bogen vom 17. bis ins 21. Jahrhundert.

Die SchülerInnen können im Atelier unter museumspädagogischer Anleitung Porträts in Form von Zeichnungen, Malerei und Collagen von ihren Mitmenschen oder sich selbst gestalten.

Digitales Angebot:

Auch in der digitalen Variante setzen wir uns mit Poträts am Beispiel von Königin Isabella von Spanien auseinander. Schüler*innen erlernen darauf aufbauend ein Selbstporträt anzufertigen. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten

  • Begleitung live per Zoom
  • Begleitung durch Videobotschaften

Methoden & Inhalte:

  • Videobotschaften
  • Bilder anschauen und besprechen
  • Gemeinsames Zeichnen über Zoom/Jitsi oder per Videobotschaft

Material & Materialpaket:
Ein Materialpaket kann bei Bedarf zugesendet werden

  • Pinsel
  • Farben
  • Papier

Live-Moment & Terminvereinbarung

  • Terminvereinbarung notwendig
  • Wenn es die technischen Möglichkeiten zulassen wird gemeinsam per Zoom/Jitsi gezeichnet

Umsetzungskonzept während Corona-Maßnahmen:
Eine Schulklasse bis zu 30 Personen wird in zwei Gruppen geteilt und kann zeitversetzt (á 1.5 Stunden) ein Angebot wahrnehmen. Das Museum steht mit Tipps für die Wartezeit der 2. Gruppe in Solingen gerne beratend zur Verfügung. Bis zu zwei Begleitpersonen sind im Museum erlaubt. In allen Räumen des Museum besteht generelle Maskenpflicht.

Copyright: KulturScouts BL
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