Deutsches Schloss- und Beschlägemuseum

Angebot ab Mitte Oktober buchbar

Wir schließen täglich Schlösser auf und zu, ohne uns Gedanken darüber zu machen, was wir da in Bewegung setzen und welcher Entwicklung es dazu bedurfte. Die Geschichte der Sicherheitstechnik begann vor über 4.000 Jahren und entwickelte sich stetig weiter. Im Museum erfahrt ihr etwas von der technischen Entwicklung der Verschlüsse und Schlösser, von der Lebensweise und Kultur der Menschen in unterschiedlichen Epochen und von den Bedrohungen und Unsicherheiten, die die Menschen so erfinderisch werden ließen.

In einer spannenden Führung dürft ihr selbst Hand anlegen; zum Beispiel beim Entriegeln des ägyptischen Stoßriegel- verschlusses oder des römischen Hebe-Schiebe-Schlosses. Auch die Kassen und Tresore geben Rätsel auf, die ihr entschlüsseln könnt. Kostbare Kästchen aus Eisen, Silber und Elfenbein zeigen die Kunstfertigkeit der Meisterhandwerker vergangener Generationen. Und in der Wönnemannschen Schmiede seht ihr, wie hart der Arbeitsalltag der alten Velberter Schlossschmiede war.

Kontakt
Dr. Yvonne Gönster
02051-262021
museum@velbert.de

Adresse
Deutsches Schloss- und Beschlägemuseum
Kolpingstr. 34
42551 Velbert
02051-262285
museum@velbert.de
www.museum.velbert.de

Deutsches Schloss- und Beschlägemuseum
Deutsches Schloss- und Beschlägemuseum

Nur Gold Glänzt Schöner
Bronzegiessereihandwerk Hautnah Erleben

Jahrgangsstufe 5 bis 10 • Dauer 4 Stunden inkl. 30 Minuten pause
Kernkompetenzen:
eigenständiges Arbeiten, technisches Verständnis, Konzentrantionsfähigeit

Arbeitslehre-TechnikGeschichteNatuwissenschaften

Angebot ab Mitte Oktober buchbar!

Nicht grundlos ist eine ganze Periode der Menschheitsgeschichte nach einem Metall benannt: die Bronzezeit. Vor ca. 5000 Jahren schmolzen die ersten Menschen Kupfer und Zinn und schufen so die Grundlagen für weitreichenden Handel, technologischen und handwerklichen Fortschritt, aber auch für soziale Unterschiede und größere kriegerische Auseinandersetzungen.

Bis heute spielt bronze eine wichtige Rolle; ob als Schmuckstück, Schlüssel oder Beschlag. Um die Bedeutung des Metalls, die Produktionstechnik und Arbeitsschritte eines Bronzegusses zu verstehen, stellen die Schüler*innen eigenständig Bronzeobjekte her. Gemeinsam mit einem Schmied bereiten sie ihre Arbeitsplätze und Gussformen vor, gießen die Objekte und bearbeiten die Werkstücke mit Feilen nach.

Nach dem Rotationsprinzip erfahren sie Interessantes über das Schmiede- und Gießereihandwerk. Sie besichtigen die Dauerausstellung und erleben bis zu 2.000 Jahre alte bronzene Museumsstücke hautnah außerhalb einer Vitrine.

Anmerkungen

Das Angebot gilt generell für alle Inklusionsklassen und wird thematisch entsprechend angepasst.

Copyright: Deutsches Schloss- und Beschlägemuseum
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