Begegnungsstätte Alte Synagoge

Die Begegnungsstätte Alte Synagoge ist das einzige jüdische Museum und der einzige Lernort zur Geschichte des Nationalsozialismus in der Bergischen Region. Sie befindet sich an einem authentischen Ort: genau dort, wo bis zur so genannten „Reichskristallnacht“ im November 1938 die Elberfelder Synagoge stand. Seit April 2011 gibt es in der Begegnungsstätte eine für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geeignete Ausstellung, die zur Auseinandersetzung mit unserer Geschichte und Gegenwart einlädt. Sie zeigt einzigartige Objekte, Dokumente und Fotografien aus der jüdischen Geschichte und erläutert die Grundzüge der jüdischen Religion. Besonders anschauliche Exponate sind die Modelle der Bergischen Synagogen in Schwelm, Elberfeld, Solingen und Barmen. Damit nimmt das Haus seine Kernaufgabe wahr, „die Erinnerung an das Schicksal der jüdischen Bevölkerung [...], insbesondere zur Zeit des Nationalsozialismus, wachzuhalten und das geschichtliche Verständnis zu fördern.“

Kontakt und Buchung
Christine Hartung
0202 563 29 58
hartung@alte-synagoge-wuppertal.de

Adresse
Begegnungsstätte Alte Synagoge
Genügsamkeitstraße
Eingang Krugmannsgasse
42105 Wuppertal
www.alte-synagoge-wuppertal.de

Copyright: Begegnungsstätte Alte Synagoge
Copyright: Begegnungsstätte Alte Synagoge

Massel und Schlamassel
Zu Besuch im Jüdischen Museum Wuppertal

Jahrgangsstufe 7 bis 8 • Dauer 3 Stunden

Philosophie-ReligionslehreGeschichtePhilosophie-Religionslehre

Im Museum der Begegnungsstätte Alte Synagoge sind interessante Objekte zur jüdischen Religion und Dokumente zu ihrer Geschichte zu sehen. Bei einem Rundgang können wir uns über den Alltag der Juden – früher und heute – informieren und ihre Feste und Gebräuche näher kennenlernen. Wir lernen, wie einzelne Wörter aus dem Jiddischen in die deutsche Sprache gewandert sind, zum Beispiel „Schlamassel“ für „Pech“ oder „Tohuwabohu“ für großes „Durcheinander“.
In einem Workshop basteln wir einen Bilderzyklus über die jüdischen Feiertage selbst, und, wer will, setzt sie in eine Beziehung zum christlichen Festkreis – entweder jede/r für sich oder in der Gruppe. Das Ganze soll auch ordentlich beschriftet werden, und zwar in hebräischen Buchstaben. Die lernen wir in einem Schreibworkshop. Denn was ist interessanter als eine fremde Schrift? Hebräische Schriftzeichen sind gar nicht so schwer zu lernen, und vielleicht gelingt es uns ja am Ende sogar, unsere Namen auf hebräisch zu schreiben.

Dazu gibt es einen Scout-Bericht:

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