Bandwebermuseum Wuppertal

Dieses Museum steckt voller Überraschungen. Immerhin war Wuppertal – bis 1929 Elberfeld und Barmen – lange Zeit eine der reichsten Städte Deutschlands. Warum? Weil hier ganz besondere Textilien entstanden, die kaum anderswo produziert wurden. Bekannt waren vor allem die gewebten Bänder und die Flechtartikel in großer Vielfalt - also von Schmuckbändern und Schläuchen über Gurte bis hin zu Schnürsenkeln, um nur einige zu nennen.
Hier im Bandwebermuseum erleben wir, wie eine Hausbandweberfamilie lebte, wie die Maschinen vor über hundert Jahren funktionierten und welch bahnbrechende Erfindung der französische Seidenweber Jacquard machte, die letztlich zur Digitalisierung führte.

Während wir uns in der Hausbandweberstube alten Stils in die alte Zeit zurück versetzt fühlen, bringt uns ein moderner Webautomat mit einer Fülle aktueller Produkte wieder in die Gegenwart. Ein Museumsrundgang erzählt auch von Mechanisierung, dem Wandel der Produkte, von Heimarbeit, Fabrikarbeit und vielem mehr.

Kontakt und Buchung
Yvonne Wiesmann
0202 5634375
ankerpunkt@stadt.wuppertal.de

Adresse
Bandwebermuseum
Wiesenstraße 118, 2. Etage
42105 Wuppertal
www.bandwebermuseum-wuppertal.de

Copyright: Anna Schwartz
Copyright: Anna Schwartz

Den Dreh raus haben
Freundschaftsarmbänder und Schlüsselanhänger aus selbst gedrehten Kordeln herstellen, Flechten auf chinesische Art und Finger-Fandenspiele machen

Jahrgangsstufe 5 bis 7 • Dauer 2,5 - 3 Stunden

Kernkompetenzen: Anwendung textiler Techniken, Schulung der Fingerfertigkeit, Konzentrationsfähigkeit, Teamfähigkeit

Kunst-DuGGeschichte

Wir beginnen mit einem Rundgang durch das Bandwebermuseum. Dabei werden Maschinen und Produkte vorgestellt, die für die Stadt Wuppertal von großer Bedeutung sind.
Auf den großen Textilmaschinen in der Ausstellung werden Bänder und Flechtartikel aus langen Fäden hergestellt. Diese Fäden bestehen aus mehreren feinen Garnen, die miteinander verdreht sind, um die Fäden reißfester zu machen. Das nennt man auch zwirnen.
Ihr könnt das sogar selbst machen. Fäden drehen und zwirnen geht am besten zu zweit. Ihr werdet dabei viel Spaß haben. Euch steht Material in vielen Farben zur Verfügung. Mit den festen Schnüren könnt ihr dann individuelle Armbänder für euch selbst oder andere gestalten.
An den Flechtmaschinen habt ihr erlebt, wie in der Textilindustrie ganz unterschiedliche Flechtartikel entstehen, z. B. Zackenlitze und Schnürsenkel. Dabei kommen Klöppel zum Einsatz. Ihr schafft das auch ohne Klöppel mit euren Händen.
Ihr könnt eure Armbänder auf verschiedene Arten flechten. Auch das „chinesische“ Flechten ist nicht schwer zu erlernen und sieht zwei- und dreifarbig besonders gut aus. Es lohnt sich außerdem, Rundflechten einmal auszuprobieren, um Schlüssel- oder Handyanhänger anzufertigen. Mit den festen Schnüren könnt ihr auch Fadenspiele machen.

Copyright: Anna Schwartz
Unterrichtsmaterialien vorhanden.
Unterrichtsmaterialien vorhanden.
Der Zugang ist eingeschränkt barrierefrei. Bitte Rücksprache halten.
Der Zugang ist eingeschränkt barrierefrei. Bitte Rücksprache halten.
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