Historisches Zentrum Deutsches Werkzeugmuseum

Die Welt des Werkzeugs in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft: Vom Faustkeil der Steinzeit über Werkzeuge aus Bronze und Eisen der Antike und deren Herstellung, von denen des Mittelalters und der immer noch handwerklich geprägten frühen Neuzeit bis hin zum computergesteuerten High-Tech-Produkt unserer Tage veranschaulicht man hier das Thema „Werkzeug und seine Herstellung“ auf vielfältige Weise. Denn anders als in den meisten Technikmuseen gibt es hier nicht nur historische, sondern auch aktuelle Produkte heutiger Werkzeughersteller. Imposant auch die Dampfmaschine mit ihrem fast 4 Meter großen Schwungrad - Symbol für den Übergang von der handwerklichen zur industriellen Werkzeugfertigung, von den kleinen Schmieden zu den Fabriken an der Schwelle zum 20. Jahrhundert. Immer wieder lädt der Hinweis „Bitte ausprobieren“ Besucher jeden Alters zu eigenen Aktivitäten ein: Durch Testen von Schraubendrehern, Ausprobieren von Hämmern oder Schraubenschlüsseln, Hauen von Feilen mit über 100 Jahre altem Spezialwerkzeug oder Bedienung eines Gerätes, mit dem die Steinzeitmenschen mit viel Geduld präzise Löcher bohren konnten.

Kontakt und Buchung
Markus Heip
02191 16 29 33
Markus.Heip@remscheid.de

Adresse
Historisches Zentrum und Deutsches Werkzeugmuseum
Cleffstraße 2-6
42855 Remscheid
www.werkzeugmuseum.org

Copyright: Historisches Zentrum Deutsches Werkzeugmuseum
Copyright: Historisches Zentrum Deutsches Werkzeugmuseum

Auf Jagd nach dem verlorenen Blickwinkel

Jahrgangsstufe 5 bis 10 • Dauer 3 Stunden
Kernkompetenzen:
methodisch: Umgang mit digitalen Medien zur Digitalisierung archivarischer Exponate, Beurteilung historischer Arbeitsfelder im Vergleich zur aktuellen Arbeitssituation,
historisch/inhaltlich: Feilenhaueraufstand, industrielle Revolution

GeschichteArbeitslehre-TechnikKunst-DuG

Mit Handy, Smartphone und Kamera auf eine Abenteuerreise durch die Zeit. Begebt euch im Deutschen Werkzeugmuseum der Stadt Remscheid auf die Reise mit eurer Zeitmaschine. Sucht den besonderen Blickwinkel auf historische Werkzeuge, die sonst keiner zu sehen bekommt, dunkle Kellergewölbe, in die sich sonst keiner traut, und geheimnisvolle Kotten und Werkstätten, in denen noch der Zauber der letzten Jahrhunderte zu wohnen scheint. Aber Vorsicht, weckt nicht den bösen „Beko“. Er könnte euch einen gehörigen Strich durch die Rechnung machen. Seid gewarnt und bringt genügend Zeit mit.
Ziel des Angebotes soll die Heranführung der Jugendlichen an ihren unmittelbaren
Lebensraum sein. In Gruppen bearbeiten die Schüler/innen selbstständig Aufgaben, die durch das Medium der Digitalfotografie den Blick auf die typisch bergische Lebensweise schärfen und zur Auseinandersetzung rund um das Thema „Werkzeug“ ermutigen.
Spielerisch, altersübergreifend und doch ernsthaft werden die Themen vermittelt. Unter Zuhilfenahme zeitgemäßer analoger und digitaler Spieltechniken, die den jungen Besuchern aus den üblichen Rollenspielen bekannt sein dürften, werden die Protagonisten wahre Kunstwerke in Form von Bildcollagen entstehen lassen. Die Schülerarbeiten können ausgedruckt und mitgenommen werden.
Die inhaltliche Ausrichtung des Workshops kann auf eine bestimmte Epoche begrenzt oder in Rücksprache thematisch dem aktuellen Lehrplan der Klasse angepasst werden. So kann beispielsweise an Themengebieten aus dem Lehrplan Geschichte wie „Europas Wandel im Zuge der industriellen Revolution“ oder „Einkommen und soziale Absicherung“ angeknüpft werden.

Vielleicht entsteht ja auch ein ganz neuer Ansatz und die Geschichte muss neu geschrieben werden.

Dazu gibt es einen Scout-Bericht:

Copyright: Historisches Zentrum Deutsches Werkzeugmuseum
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