Die KulturScouts der Sekundarschule Solingen
bei einem Besuch im
Theater und Konzerthaus Solingen

von dem Kurs KÄB (Künstlerisch-ästethische Bildung) der Sekundarschule Solingen
Veröffentlicht am 1. März 2017

Am  23.1.2017 besichtigten wir mit unserer KÄB-Gruppe (Künstlerisch-ästethische Bildung) das Solinger Theater- und Konzerthaus und nahmen dort an der Veranstaltung „Die Bretter, die die Welt bedeuten“ teil.

Als erstes machten wir einen Rundgang durch das Theater und lernten dort verschiedene Orte kennen. Im leeren Zuschauerraum des Pina Bausch Saals setzten wir uns auf die roten Klappsitze und wurden vom Technischen Leiter über die Brandschutzvorrichtungen im Theater aufgeklärt.

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Bei einer kleinen Übung folgten wir dem Notausgang Piktogramm, das uns den Weg vorgab, den wir im Notfall zu nehmen hätten. Wieder im Zuschauerraum zurückgekehrt, betrachteten wir die unterschiedlichen Leuchtmittel: die Deckenbeleuchtung, die Notbeleuchtung und schließlich die vielen Scheinwerfer auf der Bühne.

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Zum ersten Mal spürten wir, welche Hitze von den Scheinwerfern ausging und wir konnten uns gut vorstellen, wie sehr die Schauspieler bei einer Vorstellung ins Schwitzen kommen. Wir bekamen auch zu sehen, welche Möglichkeiten es gibt, Effekte und Stimmungsbilder mit den Scheinwerfern zu erzeugen. Wir konnten uns vorstellen, dass bei voller Beleuchtung das Publikum kaum zu sehen ist. Besonders beeindruckend waren die Effekte, die man mit Hilfe der Tontechnik erzeugen konnte. Bei Dunkelheit erlebten wir ein heftiges Gewitter mit Blitz, Donner und Sturm. Wir waren so überrascht, dass wir vor Schreck alle losschreien mussten.

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Im zweiten Teil unserer Veranstaltung machten wir einen Workshop zur Körpersprache des Menschen mit seinen unterschiedlichen Ausdrucksformen. Dieser wurde von Christoph, einem jungen Regisseur, geleitet. In verschiedenen Aufwärmübungen setzten wir unsere Mimik, Gestik und Körperhaltung ein und erlebten dabei, wie es ist, mit anderen zu spielen. Neu war für uns die eigene Stimme mit einzusetzen und die Wirkung der eigenen Stimme zu spüren. Das war uns manchmal schon ein bisschen peinlich, besonders bei der Übung, bei der wir miteinander Kauderwelsch sprechen sollten. Bei unserer letzten Übung improvisierten wir kle  ne Szenen aus dem Alltag und mussten uns im „Stegreif“  immer wieder auf einen neuen Partner und neue Szenen einstellen.

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Es war ein toller und erlebnisreicher Vormittag, der aber auch viel Konzentration und Ausdauer benötigte.  Herzlichen Dank für den schönen Tag!

Ihre Sekundarschule Solingen

 

Die KulturScouts haben das Angebot Die Bretter, die die Welt bedeuten im Theater und Konzerthaus Solingen wahrgenommen.